Donnerstag, 25. September 2008
Jugo Juice
Musste sofort an meinen kroatischen Ex-Wohnungskollegen Antonio denken, als ich dieses Werbeplakat sah. Bei mir verfehlt die Reklame eindeutig ihren Zweck: "Jugo-Saft" erzeugt ekelhafte Bilder in meinem Kopf...
Superman
Roberta hat mich während eines Spaziergangs auf ein Hochhaus aufmerksam gemacht: das sogenannte Marine Building. Es gilt aufgrund seines "Art Déco"-Stils als Sehenswürdigkeit und ist sowohl in der letzten Szene des Films "Timecop" als auch in der Superman-Fernsehserie "Smallville" (als das Redaktionsgebäude des "Daily Planet") zu sehen.


Abendessen im Fucking Motel
Das ist schon lange her, aber ich wollte einfach ein paar Bilder posten:
Andrea (eine meiner Mitbewohnerinnen, siehe frühere Posts) lud zum Abendessen ein. Fabien, Roberta und ich brachten Wein und alle coolen Bewohner des fucking motel (Erklärung: siehe frühere Posts) waren dabei. Ein äußerst vergnüglicher Abend!

Von der Bildecke links unten im Uhrzeigersinn um den Tisch: Mike (GB), Roberta (Zimbabwe, GB), Andrea (CAN), Robin (MAL), Fabien (F).

Von links nach rechts: Robin, Stephanie (CAN) und Mike Nr. 2 (?)

Von links nach rechts: Valentin "Pestbeule" Friedrich (AUT) und Roberta.

Fabien bringt mit seiner Mimik, Gestik und Körperhaltung ein Stückchen Frankreich in unser Retro-Wohnzimmer...
Andrea (eine meiner Mitbewohnerinnen, siehe frühere Posts) lud zum Abendessen ein. Fabien, Roberta und ich brachten Wein und alle coolen Bewohner des fucking motel (Erklärung: siehe frühere Posts) waren dabei. Ein äußerst vergnüglicher Abend!
Von der Bildecke links unten im Uhrzeigersinn um den Tisch: Mike (GB), Roberta (Zimbabwe, GB), Andrea (CAN), Robin (MAL), Fabien (F).
Von links nach rechts: Robin, Stephanie (CAN) und Mike Nr. 2 (?)
Von links nach rechts: Valentin "Pestbeule" Friedrich (AUT) und Roberta.
Fabien bringt mit seiner Mimik, Gestik und Körperhaltung ein Stückchen Frankreich in unser Retro-Wohnzimmer...
Obsessed with wine
Bemerkenswert: obwohl ich in meinem Blog und auch sonst andauernd über die hohen Preise für alkoholosche Getränke hier in Vancouver schmipfe, hat dieses Übel einen positiven Effekt, den ich erst mit der Zeit bemerkt habe: ich genieße mehr.
Da ich hier praktisch immer über 20 Dollar (=13 Euro) für eine Flasche Wein ausgeben muss, habe ich demenstsprechend hohe Erwartungen an das Produkt. Erwischt man einen Wein, der einem überhaupt nicht zusagt, ist der Zorn natürlich grenzenlos. Im positiven Fall hingegen ist man durch den hohen Preis, den man für den guten Tropfen bezahlt hat, bewegt, auch wirklich jeden Milliliter zu genießen und das Aroma richtig auszukosten.
Mitverantwortlich für diesen Effekt ist wahrscheinlich auch der in jedem Konsumenten inhärente Glaube, dass teure Güter auch hohe Qualität haben sollten - ein leicht erkennbarer Trugschluss, der sich jedoch hartnäckig in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat.
Übrigens: bei mir endet dieser "Zwang", den teuer erworbenen Wein auch tatsächlich zu 100% auszukosten, nicht mit dem letzten Tropfen. Bis jetzt habe ich jede Flasche Wein, die ich in meinem Zimmer getrunken habe, aufgehoben und quasi als Trophäe auf meinen Kasten gestellt. Sowohl als Dokumentation des Herstellers und der konsumierten Sorte als auch als Erinnerung an fröhliche Stunden mit Freunden.
Da ich hier praktisch immer über 20 Dollar (=13 Euro) für eine Flasche Wein ausgeben muss, habe ich demenstsprechend hohe Erwartungen an das Produkt. Erwischt man einen Wein, der einem überhaupt nicht zusagt, ist der Zorn natürlich grenzenlos. Im positiven Fall hingegen ist man durch den hohen Preis, den man für den guten Tropfen bezahlt hat, bewegt, auch wirklich jeden Milliliter zu genießen und das Aroma richtig auszukosten.
Mitverantwortlich für diesen Effekt ist wahrscheinlich auch der in jedem Konsumenten inhärente Glaube, dass teure Güter auch hohe Qualität haben sollten - ein leicht erkennbarer Trugschluss, der sich jedoch hartnäckig in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat.
Übrigens: bei mir endet dieser "Zwang", den teuer erworbenen Wein auch tatsächlich zu 100% auszukosten, nicht mit dem letzten Tropfen. Bis jetzt habe ich jede Flasche Wein, die ich in meinem Zimmer getrunken habe, aufgehoben und quasi als Trophäe auf meinen Kasten gestellt. Sowohl als Dokumentation des Herstellers und der konsumierten Sorte als auch als Erinnerung an fröhliche Stunden mit Freunden.
Entschuldigung
Habe gerade bemerkt, dass ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr hier gepostet habe! Tja, um ehrlich zu sein gab es einfach nicht sehr viel Aufregendes zu berichten. Darüber hinaus lege ich Wert darauf, meine Erfahrungen photographisch zu dokumentieren, und mir kam einfach die letzten eineinhalb Monate nicht sehr viel Besonderes unter die Linse meiner billigen Kamera.
Nichtsdestotrotz kommt in Folge ein kurzes Update...
Nichtsdestotrotz kommt in Folge ein kurzes Update...
Freitag, 15. August 2008
Achtung Falle
Hier in Kanada bekommt man, wie ich bereits in einem meiner früheren Posts erwähnt habe, keinen Alkohol im Supermarkt. Umso erfreuter ("erfreuter" - ein schöner Komparativ, nicht?) war ich, als sich mir in einem Geschäft hier in Vancouver folgendes Bild bot:

Beim genaueren Hinsehen überfiel mich jedoch das Grauen wie Russland Georgien: "Alcohol removed"! Ist das zu fassen? Solch leckere Etiketten und dann diese Schande?
Beim genaueren Hinsehen überfiel mich jedoch das Grauen wie Russland Georgien: "Alcohol removed"! Ist das zu fassen? Solch leckere Etiketten und dann diese Schande?
Blume gesucht...
Dienstag, 12. August 2008
Booze-Boat-Trip
Ich muss schon sagen: ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt wie letzten Sonntag! Andrea aus unserem fucking motel (siehe vorigen Beitrag) hat Fabien und mich zu einer Art Bootstour eingeladen, um dort ihren Geburtstag zu begießen.
Der Ausdruck "Bootstour" ist vielleicht irreführend. In Wahrheit handelte es sich um eine ziemlich große Party mit 3 Dancefloors, Electronic House Musik, jeder Menge Bier und leicht bekleideten Mädchen (weil es heiß war).
Die Fahrt dauerte 5 Stunden (von 1200 mittags bis 1700) und führte uns Richtung Westen, unter allen Brücken durch und raus aufs English Bay. Von der Landschaft und dem Ausblick bekam ich allerdings ziemlich wenig mit - ich tanzte auf wankendem Boden und genoss die ausgelassene Sommer-Stimmung in vollen Zügen.


Andrea






Nach der Bootstour verließ uns Andrea leider unerwartet, da ihr auf dem schaukelnden Schiff furchtbar schlecht geworden ist. Fabien und ich, mittlerweile schon ziemlich betrunken, machten uns verzweifelt auf die Suche nach einer Weiterführung der Party. Irgendwann sahen wir irgendwelche uns unbekannten Leute in ein Taxi einsteigen und sprangen einfach hinterher in das Fahrzeug. Fabien's charmantes, bruchstückhaftes Englisch ("Excuse me, we must carry on the party. Do you know where there is a party?") und unser offensichtlich fortgeschrittener Alkoholisierungsgrad überzeugten die unbekannten Fremden, uns kurzerhand zu einer Feier mitzuschleifen. Dort ging es munter weiter, es war noch immer hell und wunderbares Wetter.

Irgendwann realisierten wir, dass in Vancouver gerade "Gay Pride" stattfindet, also eine große Schwulen-& Lesbenparade im Stadtzentrum. Irgendwelche Leute (ich habe keine Ahnung mehr, wer das war) nahmen uns daraufhin in einen schwulen Nachtclub mit. Auf meine Frage, ob es denn dort auch Mädchen gäbe, wurde mir versichert, dass besagter Club (namens "Celebrity") üblicherweise auch von sehr vielen heterosexuellen Leuten frequentiert wird.
Wie man sieht wurden meine Fotomotive immer unkreativer:

Nach Hause ging's dann am Montag um 4 Uhr früh. Zum Glück war langes Wochenende und so konnte ich mich ausreichend vor der bevorstehenden Arbeitswoche erholen.
Der Ausdruck "Bootstour" ist vielleicht irreführend. In Wahrheit handelte es sich um eine ziemlich große Party mit 3 Dancefloors, Electronic House Musik, jeder Menge Bier und leicht bekleideten Mädchen (weil es heiß war).
Die Fahrt dauerte 5 Stunden (von 1200 mittags bis 1700) und führte uns Richtung Westen, unter allen Brücken durch und raus aufs English Bay. Von der Landschaft und dem Ausblick bekam ich allerdings ziemlich wenig mit - ich tanzte auf wankendem Boden und genoss die ausgelassene Sommer-Stimmung in vollen Zügen.
Andrea
Nach der Bootstour verließ uns Andrea leider unerwartet, da ihr auf dem schaukelnden Schiff furchtbar schlecht geworden ist. Fabien und ich, mittlerweile schon ziemlich betrunken, machten uns verzweifelt auf die Suche nach einer Weiterführung der Party. Irgendwann sahen wir irgendwelche uns unbekannten Leute in ein Taxi einsteigen und sprangen einfach hinterher in das Fahrzeug. Fabien's charmantes, bruchstückhaftes Englisch ("Excuse me, we must carry on the party. Do you know where there is a party?") und unser offensichtlich fortgeschrittener Alkoholisierungsgrad überzeugten die unbekannten Fremden, uns kurzerhand zu einer Feier mitzuschleifen. Dort ging es munter weiter, es war noch immer hell und wunderbares Wetter.
Irgendwann realisierten wir, dass in Vancouver gerade "Gay Pride" stattfindet, also eine große Schwulen-& Lesbenparade im Stadtzentrum. Irgendwelche Leute (ich habe keine Ahnung mehr, wer das war) nahmen uns daraufhin in einen schwulen Nachtclub mit. Auf meine Frage, ob es denn dort auch Mädchen gäbe, wurde mir versichert, dass besagter Club (namens "Celebrity") üblicherweise auch von sehr vielen heterosexuellen Leuten frequentiert wird.
Wie man sieht wurden meine Fotomotive immer unkreativer:
Nach Hause ging's dann am Montag um 4 Uhr früh. Zum Glück war langes Wochenende und so konnte ich mich ausreichend vor der bevorstehenden Arbeitswoche erholen.
Samstag, 9. August 2008
The fucking motel
Ich denke es ist höchste Zeit, dass ich hier ein paar Bilder von dem Haus, in dem ich derzeit lebe, hochlade.

Das Haus befindet sich auf der 15th West Avenue, nicht weit von meinem Arbeitsplatz auf der 10th West Avenue entfernt. Angeblich leben 14 Leute (!) hier; daher dachte ich vor meinem Einzug, dass hier wohl jeden Abend einiges los sein wird. In Wahrheit sieht es jedoch so aus: ich habe bis zum heutigen Tag (lebe nun mehr als 2 Wochen hier) noch immer nicht alle Bewohner angetroffen und es herrscht in der Regel eine mysteriöse, bedrückende Totenstille - selbst an Wochenenden!
Auch die Küche, die, wie ich ursprünglich angenommen hatte, stets überlastet sein würde, steht die meiste Zeit leer.

Verständlicherweise überkam mich nach meinem Einzug eine schreckliche Einsamkeit. Glücklicherweise stellte sich jedoch bald heraus, dass hier durchaus partyfähige Leute wohnen:

Teresa (links) war die erste, die ich in diesem Haus kennen gelernt habe. Sie ist ziemlich süß und lustig.
Fabien (mitte) habe ich bereits erwähnt. Ein extrem witziger Typ, vor allem, weil er einen sehr starken französischen Akzent hat. Betrunken versteht man ihn fast überhaupt nicht mehr.
Stephanie (rechts) ist eine ziemlich sarkastische Schnitte. Beruflich lenkt sie Boote im English Bay. Freunde und Verwandte können gratis mitfahren - eine Gelegenheit, die ich sicher noch wahrnehmen werde.

Andrea ist professionelle Yoga-Lehrerin und eine unglaublich lebenslustige Person. Sie hat mich zu der Bootstour letzten Sonntag eingeladen (Bericht folgt) und wird morgen für uns alle Lasagne kochen.

Mike (mitte) kommt aus dem Lake District (Großbritannien) und spricht daher einen ziemlich amüsanten Dialekt. Seine Kochkünste hingegegen sind keineswegs britisch, denn er kocht hervorragend!
Ach ja, wie es zur Überschrift dieses Posts kommt: die Bezeichnung "fucking motel" für unser Domizil kommt von Fabien. Eines Nachts machte er mich (bereits ziemlich betrunken) darauf aufmerksam, dass unser Haus tatsächlich einige charakteristische Eigenschaften eines Motels aufweist: im Gang finden sich große leuchtende "Fluchtweg"-Schilder, es brennt dort Tag und Nacht das Licht, es gibt kein normales Telefon sondern nur einen Münzfernsprecher, an einer Wand hängt noch ein großes Regal, in dem wohl ursprünglich die Schlüssel zu den Zimmern aufbewahrt wurden und nicht zuletzt ist die gesamte Einrichtung wahnsinnig altmodisch. Ich denke, dies lässt sich am besten durch ein Bild unseres Wohnzimmers illustrieren:

...und das ist mein Zimmer:

Man beachte die kleine Waschmuschel in der Ecke und den vor allem in stilistischer Hinsicht hölzernen Wandverbau. Ein Gustostückchen ist auch die Licht-Leiste über dem Spiegel (mit rotem, strukturierten, Bunt-Plastik abgedeckt) - auch wenn das Licht nicht funktioniert.

Dies ist eine von drei Katzen, die hier angeblich auch wohnen. Ich weiß nicht, wie sie heißt, aber sie haart:
Das Haus befindet sich auf der 15th West Avenue, nicht weit von meinem Arbeitsplatz auf der 10th West Avenue entfernt. Angeblich leben 14 Leute (!) hier; daher dachte ich vor meinem Einzug, dass hier wohl jeden Abend einiges los sein wird. In Wahrheit sieht es jedoch so aus: ich habe bis zum heutigen Tag (lebe nun mehr als 2 Wochen hier) noch immer nicht alle Bewohner angetroffen und es herrscht in der Regel eine mysteriöse, bedrückende Totenstille - selbst an Wochenenden!
Auch die Küche, die, wie ich ursprünglich angenommen hatte, stets überlastet sein würde, steht die meiste Zeit leer.
Verständlicherweise überkam mich nach meinem Einzug eine schreckliche Einsamkeit. Glücklicherweise stellte sich jedoch bald heraus, dass hier durchaus partyfähige Leute wohnen:

Teresa (links) war die erste, die ich in diesem Haus kennen gelernt habe. Sie ist ziemlich süß und lustig.
Fabien (mitte) habe ich bereits erwähnt. Ein extrem witziger Typ, vor allem, weil er einen sehr starken französischen Akzent hat. Betrunken versteht man ihn fast überhaupt nicht mehr.
Stephanie (rechts) ist eine ziemlich sarkastische Schnitte. Beruflich lenkt sie Boote im English Bay. Freunde und Verwandte können gratis mitfahren - eine Gelegenheit, die ich sicher noch wahrnehmen werde.
Andrea ist professionelle Yoga-Lehrerin und eine unglaublich lebenslustige Person. Sie hat mich zu der Bootstour letzten Sonntag eingeladen (Bericht folgt) und wird morgen für uns alle Lasagne kochen.

Mike (mitte) kommt aus dem Lake District (Großbritannien) und spricht daher einen ziemlich amüsanten Dialekt. Seine Kochkünste hingegegen sind keineswegs britisch, denn er kocht hervorragend!
Ach ja, wie es zur Überschrift dieses Posts kommt: die Bezeichnung "fucking motel" für unser Domizil kommt von Fabien. Eines Nachts machte er mich (bereits ziemlich betrunken) darauf aufmerksam, dass unser Haus tatsächlich einige charakteristische Eigenschaften eines Motels aufweist: im Gang finden sich große leuchtende "Fluchtweg"-Schilder, es brennt dort Tag und Nacht das Licht, es gibt kein normales Telefon sondern nur einen Münzfernsprecher, an einer Wand hängt noch ein großes Regal, in dem wohl ursprünglich die Schlüssel zu den Zimmern aufbewahrt wurden und nicht zuletzt ist die gesamte Einrichtung wahnsinnig altmodisch. Ich denke, dies lässt sich am besten durch ein Bild unseres Wohnzimmers illustrieren:
...und das ist mein Zimmer:
Man beachte die kleine Waschmuschel in der Ecke und den vor allem in stilistischer Hinsicht hölzernen Wandverbau. Ein Gustostückchen ist auch die Licht-Leiste über dem Spiegel (mit rotem, strukturierten, Bunt-Plastik abgedeckt) - auch wenn das Licht nicht funktioniert.
Dies ist eine von drei Katzen, die hier angeblich auch wohnen. Ich weiß nicht, wie sie heißt, aber sie haart:
Dienstag, 5. August 2008
Dirty Laundry
Um das monatlich fällige Wäschewaschen für mich interessanter zu machen, habe ich heute in einem ausgezeichnet ausgestatteten Wein-Geschäft einen Gewürztraminer gekauft, der hervorragend zu meiner Tätigkeit passt.
Darüber hinaus findet sich auf dem rückseitigen Etikett ein überaus kurioser Text. Man würde annehmen, dass es bei dem Etikett einer Weinflasche nicht viel zu verstehen gibt, aber ehrlich gesagt kann ich nicht genau sagen, worum es im ersten Absatz geht.
Klickt auf die Bilder und seht es Euch selbst an. Freue mich über Kommentare aller Art...

Darüber hinaus findet sich auf dem rückseitigen Etikett ein überaus kurioser Text. Man würde annehmen, dass es bei dem Etikett einer Weinflasche nicht viel zu verstehen gibt, aber ehrlich gesagt kann ich nicht genau sagen, worum es im ersten Absatz geht.
Klickt auf die Bilder und seht es Euch selbst an. Freue mich über Kommentare aller Art...
Freitag, 1. August 2008
Pseudologia Fantastica
Ich habe bereits in einem meiner früheren Posts von "Wreck Beach" erzählt. Dort laufen die eigenartigsten Leute herum. Letztens setzte sich uneingeladen ein ca. 50-jähriger, nackter Mann neben mich. Er stellte sich als Terry vor und sagte, Wreck Beach sei sein "Terry-tory" :-)
Anfangs dachte ich, dass Terry einfach nur "etwas schrullig" (um ein beliebtes Vokabel meiner Mutter zu verwenden) sei, doch bald stellte sich heraus, dass es sich hier um einen tatsächlich Verrückten im medizinischen Sinne handelte. Es ist wohl am besten, wenn ich hier einfach einige Zitate anführe:
...und im selben Atemzug:
Irgendwann war es uns dann zu dumm und wir gingen nicht mehr auf die wilden Behauptungen des Irren ein. Wir verbrachten den restlichen Abend am Strand, plauderten mit Freunden, während der nackte Terry noch immer neben uns saß und uns mit einem wirren Wortschwall überschwemmte, oft mehrmals im Satz die Sprache wechselte und schließlich jegliche Syntax über Bord warf.
Als wir den Strand verließen, saß der gute Terry noch immer im Sand und plauderte unverblümt. Er sitzt wahrscheinlich immer noch dort.
Anfangs dachte ich, dass Terry einfach nur "etwas schrullig" (um ein beliebtes Vokabel meiner Mutter zu verwenden) sei, doch bald stellte sich heraus, dass es sich hier um einen tatsächlich Verrückten im medizinischen Sinne handelte. Es ist wohl am besten, wenn ich hier einfach einige Zitate anführe:
I have established the New Roman Empire here in Canada.
Back in 1990, they (keine Ahnung, wen er genau mit "they" meinte) asked me which man should be the next president of Russia, Gorbatschow or this Italian guy (???). I told them to vote for Gorbatschow, and that's how I saved the world from nuclear destruction.
I am the new Stalin.
...und im selben Atemzug:
I am the new Chrustschow of the New Magnificent Roman Empire!
I love everybody!
After they cut off your Austrian queen's head (die Rede ist von Marie Antoinette), Napoleon went out to conquer the world.
Irgendwann war es uns dann zu dumm und wir gingen nicht mehr auf die wilden Behauptungen des Irren ein. Wir verbrachten den restlichen Abend am Strand, plauderten mit Freunden, während der nackte Terry noch immer neben uns saß und uns mit einem wirren Wortschwall überschwemmte, oft mehrmals im Satz die Sprache wechselte und schließlich jegliche Syntax über Bord warf.
Als wir den Strand verließen, saß der gute Terry noch immer im Sand und plauderte unverblümt. Er sitzt wahrscheinlich immer noch dort.
Donnerstag, 31. Juli 2008
British Columbia, Land der Alkohol-Nazis
Was ist nur los in dieser Stadt?
War gestern abend beim dritten Feuerwerk (siehe Post über Celebration of Light). Wie zu erwarten zeigte China wieder einmal der Welt, wo der Bartl den Most holt. Die Pyrotechnik-Show war um Klassen besser als jene von USA und Kanada - verständlich wenn man bedenkt, dass dort schließlich Feuerwerksraketen erfunden wurden und seit Jahrtausenden Tradition haben.
Gut gelaunt wollten mein Laborkollege Monsieur Dr. Gabriel Leprivier und ich danach ein Fläschchen Wein kaufen, doch vor dem Geschäft bot sich uns folgendes Bild:

Was soll das? An diesem Abend waren tausende Leute in der Stadt und am Meer, und dann schließen die um 18:30? Weil ich gerade in Fahrt bin - weitere enttäuschende Erlebnisse dieser Art:
War gestern abend beim dritten Feuerwerk (siehe Post über Celebration of Light). Wie zu erwarten zeigte China wieder einmal der Welt, wo der Bartl den Most holt. Die Pyrotechnik-Show war um Klassen besser als jene von USA und Kanada - verständlich wenn man bedenkt, dass dort schließlich Feuerwerksraketen erfunden wurden und seit Jahrtausenden Tradition haben.
Gut gelaunt wollten mein Laborkollege Monsieur Dr. Gabriel Leprivier und ich danach ein Fläschchen Wein kaufen, doch vor dem Geschäft bot sich uns folgendes Bild:
Was soll das? An diesem Abend waren tausende Leute in der Stadt und am Meer, und dann schließen die um 18:30? Weil ich gerade in Fahrt bin - weitere enttäuschende Erlebnisse dieser Art:
Letzten Freitag gehe ich mit ein paar Arbeitskollegen in ein Restaurant. An der Bar wollen wir ein Bier bestellen, und da sagt die Kellnerin zu uns: "Wir sind offiziel ein Restaurant und keine Bar, daher dürfen wir nur dann Alkohol ausschenken, wenn gleichzeitig auch etwas zu Essen bestellt wird"...
Mein Wohnungskollege Fabien kommt aus einem Nachtclub und nimmt eine Bierflasche mit nach draußen. Als er also so auf der Straße steht, auf Freunde wartet und dabei sein Bier trinkt, kommt ein Polizist daher. Der Cop befiehlt Fabien, das Bier vor seinen Augen auszuleeren. Fabien tut dies. Als jedoch die letzten Milliliter aus der Flasche fließen, denkt sich Fabien "Eigentlich schade darum" und trinkt den letzten Schluck, ebenfalls vor den Augen des Polizisten. 115 Dollar Strafe für "Drinking Liquor in a public place".
Ein Bekannter hat mir erzählt, dass er auf ein Musikfestival gehen wird. Dort werden beim Eingang sämtliche Taschen überprüft. Die einzigen Getränke, die man mit hinein nehmen darf sind antialkoholische in verschlossenen, ungeöffneten PET-Flaschen (d.h. das Plastikbändchen rund um den Verschluss muss unversehrt sein). Kein Wunder, dass diese restriktiven Bedingungen den Erfindungsgeist eines jeden normalen Studenten wecken. Die Lösung: Vorsichtig das Etikett der Antialk-Flasche lösen, mit einem Nagel ein Loch stechen, das ungewollte Getränk ausleeren, Hochprozentiges einfüllen, die Öffnung verkleben und das Etikett wieder anbringen, sodass es das verräterische Loch verdeckt. Lächerlich, was man hier alles tun muss, um zu seinem Rausch zu kommen...
Minas Tirith in Vancouver
Dienstag, 29. Juli 2008
Freitag, 25. Juli 2008
Celebration of Light
Ich habe noch gerade rechtzeitig erfahren, dass es hier in Vancouver die nächsten Tage einen gewaltigen Feuerwerk-Wettbewerb namens Celebration Of Light zu sehen gibt!
Das Event findet an 4 Tagen statt. Die USA, Kanada und China bieten jeweils eine 25-minütige Feuerwerk-Show und am letzten Tag führen alle 3 Nationen ein gemeinsames Spektakel auf.
Letzten Mittwoch ging ich also zur ersten Darbietung (Kanada). Von meinem Labor wollte leider niemand mitkommen, also musste ich alleine zu English Bay pilgern. Nun ja, ganz alleine war ich nicht, denn 300.000 Leute hatten zufällig diesselbe Idee. Downtown Vancouver war wirklich gesteckt voll.

Das Feuerwerk an sich war ziemlich eindrucksvoll, allerdings vermisste ich die beim Tullner Feuerwerk üblichen gewaltigen Explosionen direkt über den Köpfen der Zuschauer. Ich vermute, dass das vielleicht in Kanada aus Sicherheitsgründen verboten ist, während sich bei uns der Holzschuh und der Stift Willi einfach nichts scheißen. Darüber hinaus war am Strand natürlich jeglicher Alkohol verboten, was in mir den gerechten Zorn hochsteigen ließ. Umso erstaunlicher, dass man dafür ständig den Geruch von Hashish in der Nase hat - so wie überall in Vancouver übrigens (gestern fuhr auf der Straße am helllichten Tag ein Mann in einem motorisierten Rollstuhl mit hoher Geschwindigkeit und einem durch den Fahrtwind hellrot glühenden Joint im Mund an mir vorbei...)

Das zweite Feuerwerk schaute ich mir von Kitsilano-Beach aus an. Ich wollte diesmal nicht alleine sein und machte mir mit Christian, einem Österreicher, der auch gerade in Vancouver in einem Labor arbeitet, einen Treffpunkt aus. Leider brachten wir es aus verschiedensten Gründen nicht fertig, uns im Chaos der Feuerwerks-Zuschauer zu finden, deshalb sprach ich kurzerhand eine hübsche Französin an, die auch, so wie ich, gerade auf jemanden zu warten schien. Ihre Freunde tauchten auch nicht auf, daher sahen wir uns gemeinsam das Lichtspektakel an. Als ihre Bekannten dann doch noch auftauchten, gingen wir gemeinsam in ein nettes Jazz Lokal fort und ich musste mich (wie so oft in den letzten Tagen) darüber ärgern, mein Französisch so unter die Hunde gehen lassen zu haben.

Viel zu früh für Freitag Nacht kam ich um 2 Uhr zu Hause an und schlug die Zeit mit dem Anschauen einiger "The X-Files"-Folgen tot. Und dann, als ich um 4 Uhr schlafen gehen wollte, ruft mich plötzlich Fabien an, ein französischer Mitbewohner, den ich erst am Tag davor kennengelernt habe, der aber schnell mein Party-Potential erkannt hat und daher wusste, dass ich selbst zu dieser Stunde noch für etwas Bier und Wein zu haben bin.

Mit dabei ein Kanadier japanischer Abstammung (der, wie ich erfuhr, auch bei mir im Haus wohnt, ich ihn aber noch nie gesehen hatte) und ein Franzose namens Luca, der wie ein Falke aussieht aber recht lustig ist. Nach diesem Anschlag kam ich schließlich um 8 Uhr früh ins Bett und wachte am Sonntag um 1900 am Abend auf. Soviel zu einem gut genutzten Wochenende.
Das Event findet an 4 Tagen statt. Die USA, Kanada und China bieten jeweils eine 25-minütige Feuerwerk-Show und am letzten Tag führen alle 3 Nationen ein gemeinsames Spektakel auf.
Letzten Mittwoch ging ich also zur ersten Darbietung (Kanada). Von meinem Labor wollte leider niemand mitkommen, also musste ich alleine zu English Bay pilgern. Nun ja, ganz alleine war ich nicht, denn 300.000 Leute hatten zufällig diesselbe Idee. Downtown Vancouver war wirklich gesteckt voll.
Das Feuerwerk an sich war ziemlich eindrucksvoll, allerdings vermisste ich die beim Tullner Feuerwerk üblichen gewaltigen Explosionen direkt über den Köpfen der Zuschauer. Ich vermute, dass das vielleicht in Kanada aus Sicherheitsgründen verboten ist, während sich bei uns der Holzschuh und der Stift Willi einfach nichts scheißen. Darüber hinaus war am Strand natürlich jeglicher Alkohol verboten, was in mir den gerechten Zorn hochsteigen ließ. Umso erstaunlicher, dass man dafür ständig den Geruch von Hashish in der Nase hat - so wie überall in Vancouver übrigens (gestern fuhr auf der Straße am helllichten Tag ein Mann in einem motorisierten Rollstuhl mit hoher Geschwindigkeit und einem durch den Fahrtwind hellrot glühenden Joint im Mund an mir vorbei...)
Das zweite Feuerwerk schaute ich mir von Kitsilano-Beach aus an. Ich wollte diesmal nicht alleine sein und machte mir mit Christian, einem Österreicher, der auch gerade in Vancouver in einem Labor arbeitet, einen Treffpunkt aus. Leider brachten wir es aus verschiedensten Gründen nicht fertig, uns im Chaos der Feuerwerks-Zuschauer zu finden, deshalb sprach ich kurzerhand eine hübsche Französin an, die auch, so wie ich, gerade auf jemanden zu warten schien. Ihre Freunde tauchten auch nicht auf, daher sahen wir uns gemeinsam das Lichtspektakel an. Als ihre Bekannten dann doch noch auftauchten, gingen wir gemeinsam in ein nettes Jazz Lokal fort und ich musste mich (wie so oft in den letzten Tagen) darüber ärgern, mein Französisch so unter die Hunde gehen lassen zu haben.
Viel zu früh für Freitag Nacht kam ich um 2 Uhr zu Hause an und schlug die Zeit mit dem Anschauen einiger "The X-Files"-Folgen tot. Und dann, als ich um 4 Uhr schlafen gehen wollte, ruft mich plötzlich Fabien an, ein französischer Mitbewohner, den ich erst am Tag davor kennengelernt habe, der aber schnell mein Party-Potential erkannt hat und daher wusste, dass ich selbst zu dieser Stunde noch für etwas Bier und Wein zu haben bin.
Mit dabei ein Kanadier japanischer Abstammung (der, wie ich erfuhr, auch bei mir im Haus wohnt, ich ihn aber noch nie gesehen hatte) und ein Franzose namens Luca, der wie ein Falke aussieht aber recht lustig ist. Nach diesem Anschlag kam ich schließlich um 8 Uhr früh ins Bett und wachte am Sonntag um 1900 am Abend auf. Soviel zu einem gut genutzten Wochenende.
Kreative Autos
Ich habe mich immer schon gewundert, warum man im täglichen Straßenverkehr so wenig künstlerisch/kreativ gestaltete Autos sieht. Was Kleidung, Mobiltelefone, Wohnungseinrichtung, etc. betrifft, versucht ja schließlich doch eine Vielzahl von Menschen, eine gewisse Individualität zu erlangen und damit etwas Abwechslung von den standardisierten Modellen zu schaffen.
Nicht so bei Autos, zumindest meiner Erfahrung nach! Ich habe in meinem Leben weniger bemalte Kraftfahrzeuge gesehen als Hausfassaden oder Handycovers. Warum gibt sich der Großteil der Gesellschaft mit den langweiligen, von der Industrie vorgegebenen Lackfarben und -arten zufrieden?
Wer in Sachen Kfz besonders "kreativ" und "außergewöhnlich" sein möchte, der hängt sich wenn es hoch hergeht vielleicht einen Wunderbaum mit exotischem Duft auf den Rückspiegel oder besorgt sich eine Nummerntafel mit irgendeiner persönlichen Nummern- und Zahlenkombination drauf. Davon halte ich nicht viel. Nichtsdestotrotz amüsierte mich folgendes Autokennzeichen, das mit heute morgen auf dem Weg in die Arbeit ins Auge sprang:

Viel interessanter fand ich jedoch ein Auto, das ich wenige Minuten später entdeckte und von dem ich gleich mehrere Bilder poste (einfach draufklicken, um zur hochauflösenden Version zu gelangen):



Mir ist es tatsächlich ein Rätsel, warum es nicht mehr kreativ bemalte/geschmückte Autos gibt! Vielleicht kann ja jemand von Euch einen intelligenten Kommentar verfassen, um diese Frage zu klären...
Nicht so bei Autos, zumindest meiner Erfahrung nach! Ich habe in meinem Leben weniger bemalte Kraftfahrzeuge gesehen als Hausfassaden oder Handycovers. Warum gibt sich der Großteil der Gesellschaft mit den langweiligen, von der Industrie vorgegebenen Lackfarben und -arten zufrieden?
Wer in Sachen Kfz besonders "kreativ" und "außergewöhnlich" sein möchte, der hängt sich wenn es hoch hergeht vielleicht einen Wunderbaum mit exotischem Duft auf den Rückspiegel oder besorgt sich eine Nummerntafel mit irgendeiner persönlichen Nummern- und Zahlenkombination drauf. Davon halte ich nicht viel. Nichtsdestotrotz amüsierte mich folgendes Autokennzeichen, das mit heute morgen auf dem Weg in die Arbeit ins Auge sprang:
Viel interessanter fand ich jedoch ein Auto, das ich wenige Minuten später entdeckte und von dem ich gleich mehrere Bilder poste (einfach draufklicken, um zur hochauflösenden Version zu gelangen):
Mir ist es tatsächlich ein Rätsel, warum es nicht mehr kreativ bemalte/geschmückte Autos gibt! Vielleicht kann ja jemand von Euch einen intelligenten Kommentar verfassen, um diese Frage zu klären...
Montag, 21. Juli 2008
Wreck Beach
Wreck Beach ist der westlichste Strand in Vancouver. Er liegt etwas abgelegen und ist nur über einen kleinen Waldweg mit hunderten von Stufen erreichbar. Ich war ehrlich gesagt ziemlich überwältigt von diesem Ort: feiner Sand, türkisblaues Meer und als Draufgabe "clothing optional", also mehr oder weniger FKK, jedoch zum Glück nicht verpflichtend. Alle fünf Minuten laufen vollkommen nackte Männer vorbei und möchten dir Gras, Magic Mushrooms oder wahrsagerische Dienste andrehen, es wird getrommelt, getanzt und wenn die letzten Sonnenstrahlen über dem Horizont verschwinden, dann verabschiedet sich die am Strand versammelte Menschenmenge mit einem lauten Jubelgeschrei von der untergehenden Sonne. Also insgesamt ein bisschen so, wie ich mir Goa in Indien vorstelle.

Barak und seine Freundin Adi (ebenfalls Israeli, ebenfalls Laborkollegin von mir) besuchen diesen Strand hier jeden Tag und meinen, "es gibt keine bessere Weise, seine Freizeit zu verbringen". Mag sein, aber ich habe eine Woche danach noch immer Sand in meinen Schuhen.
Barak und seine Freundin Adi (ebenfalls Israeli, ebenfalls Laborkollegin von mir) besuchen diesen Strand hier jeden Tag und meinen, "es gibt keine bessere Weise, seine Freizeit zu verbringen". Mag sein, aber ich habe eine Woche danach noch immer Sand in meinen Schuhen.
Barbecue und andere Lustbarkeiten...
Gerade mal fünf Tage hier und schon ist das Wochende komplett verplant! Freitag abend hatte ich schon bis 5 in der Früh mit Gabriel Leprivier, einem französischen Laborkollegen, gepflegt Bier getrunken und dazu abwechselnd Jazz und die Goldberg-Variationen gehört.
Samstag feierte dann Iveta, eine bulgarische Laborkollegin, ihren Geburtstag und ich verbrachte bei wunderbarem Wetter einen Nachmittag auf Jericho Beach. Da die Organisatoren des Festes die Grillanzünder vergessen hatten, klaubte ich kurzerhand etwas Holz auf und machte ein nettes Feuerchen auf den Kohlen, bis wir eine passable Glut beisammen hatten und ich mich von Bier, brennender Sonne und Rauchgasen benebelt im Schatten ausruhen konnte.

Bei dieser Gelegenheit stelle ich Euch vielleicht einige meiner Laborkollegen vor:

Das ist Dr. Dieter Fink, mein Diplomarbeitsbetreuer. Er kommt aus dem Burgenland und arbeitet nun schon einige Jahre in Vancouver. Wie es aussieht werden wir, so denke ich, miteinander sehr gut auskommen. Zwar habe ich derzeit noch keinen Plan von dem, was wir im Labor machen, aber Dieter zeigt viel Geduld und erklärt mir oft Sachen auch zweimal oder dreimal...

Dieses Bild zeigt Dr. Barak Rotblat aus Israel und den zuvor erwähnten Franzosen Gabriel Leprivier. Gabriel ist im Labor bekannt dafür, dass er erst um 17:00 aufkreuzt, dann bis 23:00 oder später arbeitet und dann ansatzlos auf irgendeine Feier geht. Ich habe mich mit ihm bereits stundenlang über Wein und vor allem Musik unterhalten.
Barak trägt eindeutig den coolsten Namen unter meinen Laborkollegen. Er hat mir mittlerweile im Labor bei ein paar Kleinigkeiten geholfen und ich war mit ihm auf Wreck-Beach (Bericht folgt).

Das ist Jason Wong, soweit ich weiß ein Kanadier chinesischer Abstammung. Ein äußerst freundlicher Typ mit einer großen Vorliebe für Bier (das verbindet!).
Auf dem Grillfest mit dabei waren eine Unzahl an Bulgaren, die selbst-gebrannten Grappa mitbrachten. Dieser war geschmacklich nicht von reinem Ethanol zu unterscheiden und bescherte mir trotz großer Hitze mehrmals eine Gänsehaut.

Gemeinsam betrachteten wir noch den schönen Sonnenuntergang am Meer, dann ging es weiter zu einem Fest des UBC (University of British Columbia) Sailing Clubs, wo eine ziemlich gute Band spielte und eine Menge Leute Party machten. Nur: um 2:00 wird gnadenlos dicht gemacht und die Leute gehen alle nach Hause... What the fuck?
Samstag feierte dann Iveta, eine bulgarische Laborkollegin, ihren Geburtstag und ich verbrachte bei wunderbarem Wetter einen Nachmittag auf Jericho Beach. Da die Organisatoren des Festes die Grillanzünder vergessen hatten, klaubte ich kurzerhand etwas Holz auf und machte ein nettes Feuerchen auf den Kohlen, bis wir eine passable Glut beisammen hatten und ich mich von Bier, brennender Sonne und Rauchgasen benebelt im Schatten ausruhen konnte.
Bei dieser Gelegenheit stelle ich Euch vielleicht einige meiner Laborkollegen vor:
Das ist Dr. Dieter Fink, mein Diplomarbeitsbetreuer. Er kommt aus dem Burgenland und arbeitet nun schon einige Jahre in Vancouver. Wie es aussieht werden wir, so denke ich, miteinander sehr gut auskommen. Zwar habe ich derzeit noch keinen Plan von dem, was wir im Labor machen, aber Dieter zeigt viel Geduld und erklärt mir oft Sachen auch zweimal oder dreimal...
Dieses Bild zeigt Dr. Barak Rotblat aus Israel und den zuvor erwähnten Franzosen Gabriel Leprivier. Gabriel ist im Labor bekannt dafür, dass er erst um 17:00 aufkreuzt, dann bis 23:00 oder später arbeitet und dann ansatzlos auf irgendeine Feier geht. Ich habe mich mit ihm bereits stundenlang über Wein und vor allem Musik unterhalten.
Barak trägt eindeutig den coolsten Namen unter meinen Laborkollegen. Er hat mir mittlerweile im Labor bei ein paar Kleinigkeiten geholfen und ich war mit ihm auf Wreck-Beach (Bericht folgt).
Das ist Jason Wong, soweit ich weiß ein Kanadier chinesischer Abstammung. Ein äußerst freundlicher Typ mit einer großen Vorliebe für Bier (das verbindet!).
Auf dem Grillfest mit dabei waren eine Unzahl an Bulgaren, die selbst-gebrannten Grappa mitbrachten. Dieser war geschmacklich nicht von reinem Ethanol zu unterscheiden und bescherte mir trotz großer Hitze mehrmals eine Gänsehaut.
Gemeinsam betrachteten wir noch den schönen Sonnenuntergang am Meer, dann ging es weiter zu einem Fest des UBC (University of British Columbia) Sailing Clubs, wo eine ziemlich gute Band spielte und eine Menge Leute Party machten. Nur: um 2:00 wird gnadenlos dicht gemacht und die Leute gehen alle nach Hause... What the fuck?
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