Montag, 21. Juli 2008

Barbecue und andere Lustbarkeiten...

Gerade mal fünf Tage hier und schon ist das Wochende komplett verplant! Freitag abend hatte ich schon bis 5 in der Früh mit Gabriel Leprivier, einem französischen Laborkollegen, gepflegt Bier getrunken und dazu abwechselnd Jazz und die Goldberg-Variationen gehört.

Samstag feierte dann Iveta, eine bulgarische Laborkollegin, ihren Geburtstag und ich verbrachte bei wunderbarem Wetter einen Nachmittag auf Jericho Beach. Da die Organisatoren des Festes die Grillanzünder vergessen hatten, klaubte ich kurzerhand etwas Holz auf und machte ein nettes Feuerchen auf den Kohlen, bis wir eine passable Glut beisammen hatten und ich mich von Bier, brennender Sonne und Rauchgasen benebelt im Schatten ausruhen konnte.



Bei dieser Gelegenheit stelle ich Euch vielleicht einige meiner Laborkollegen vor:



Das ist Dr. Dieter Fink, mein Diplomarbeitsbetreuer. Er kommt aus dem Burgenland und arbeitet nun schon einige Jahre in Vancouver. Wie es aussieht werden wir, so denke ich, miteinander sehr gut auskommen. Zwar habe ich derzeit noch keinen Plan von dem, was wir im Labor machen, aber Dieter zeigt viel Geduld und erklärt mir oft Sachen auch zweimal oder dreimal...



Dieses Bild zeigt Dr. Barak Rotblat aus Israel und den zuvor erwähnten Franzosen Gabriel Leprivier. Gabriel ist im Labor bekannt dafür, dass er erst um 17:00 aufkreuzt, dann bis 23:00 oder später arbeitet und dann ansatzlos auf irgendeine Feier geht. Ich habe mich mit ihm bereits stundenlang über Wein und vor allem Musik unterhalten.
Barak trägt eindeutig den coolsten Namen unter meinen Laborkollegen. Er hat mir mittlerweile im Labor bei ein paar Kleinigkeiten geholfen und ich war mit ihm auf Wreck-Beach (Bericht folgt).



Das ist Jason Wong, soweit ich weiß ein Kanadier chinesischer Abstammung. Ein äußerst freundlicher Typ mit einer großen Vorliebe für Bier (das verbindet!).

Auf dem Grillfest mit dabei waren eine Unzahl an Bulgaren, die selbst-gebrannten Grappa mitbrachten. Dieser war geschmacklich nicht von reinem Ethanol zu unterscheiden und bescherte mir trotz großer Hitze mehrmals eine Gänsehaut.



Gemeinsam betrachteten wir noch den schönen Sonnenuntergang am Meer, dann ging es weiter zu einem Fest des UBC (University of British Columbia) Sailing Clubs, wo eine ziemlich gute Band spielte und eine Menge Leute Party machten. Nur: um 2:00 wird gnadenlos dicht gemacht und die Leute gehen alle nach Hause... What the fuck?

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