Dienstag, 12. August 2008

Booze-Boat-Trip

Ich muss schon sagen: ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt wie letzten Sonntag! Andrea aus unserem fucking motel (siehe vorigen Beitrag) hat Fabien und mich zu einer Art Bootstour eingeladen, um dort ihren Geburtstag zu begießen.

Der Ausdruck "Bootstour" ist vielleicht irreführend. In Wahrheit handelte es sich um eine ziemlich große Party mit 3 Dancefloors, Electronic House Musik, jeder Menge Bier und leicht bekleideten Mädchen (weil es heiß war).

Die Fahrt dauerte 5 Stunden (von 1200 mittags bis 1700) und führte uns Richtung Westen, unter allen Brücken durch und raus aufs English Bay. Von der Landschaft und dem Ausblick bekam ich allerdings ziemlich wenig mit - ich tanzte auf wankendem Boden und genoss die ausgelassene Sommer-Stimmung in vollen Zügen.




Andrea













Nach der Bootstour verließ uns Andrea leider unerwartet, da ihr auf dem schaukelnden Schiff furchtbar schlecht geworden ist. Fabien und ich, mittlerweile schon ziemlich betrunken, machten uns verzweifelt auf die Suche nach einer Weiterführung der Party. Irgendwann sahen wir irgendwelche uns unbekannten Leute in ein Taxi einsteigen und sprangen einfach hinterher in das Fahrzeug. Fabien's charmantes, bruchstückhaftes Englisch ("Excuse me, we must carry on the party. Do you know where there is a party?") und unser offensichtlich fortgeschrittener Alkoholisierungsgrad überzeugten die unbekannten Fremden, uns kurzerhand zu einer Feier mitzuschleifen. Dort ging es munter weiter, es war noch immer hell und wunderbares Wetter.



Irgendwann realisierten wir, dass in Vancouver gerade "Gay Pride" stattfindet, also eine große Schwulen-& Lesbenparade im Stadtzentrum. Irgendwelche Leute (ich habe keine Ahnung mehr, wer das war) nahmen uns daraufhin in einen schwulen Nachtclub mit. Auf meine Frage, ob es denn dort auch Mädchen gäbe, wurde mir versichert, dass besagter Club (namens "Celebrity") üblicherweise auch von sehr vielen heterosexuellen Leuten frequentiert wird.

Wie man sieht wurden meine Fotomotive immer unkreativer:



Nach Hause ging's dann am Montag um 4 Uhr früh. Zum Glück war langes Wochenende und so konnte ich mich ausreichend vor der bevorstehenden Arbeitswoche erholen.

Keine Kommentare: